Manchmal läuft im Leben nicht alles so, wie wir es uns wünschen. Es gibt Phasen, in denen vieles anstrengend ist: Stress im Alltag, Konflikte, Unsicherheit, Druck oder das Gefühl, auf der Stelle zu stehen. In solchen Momenten sehen wir oft vor allem das, was nicht funktioniert.
Das ist ganz normal. Negative Gedanken und Gefühle sind meistens lauter als positive. Ein Ärger, eine Enttäuschung oder eine Sorge können uns lange beschäftigen. Ein schöner Moment dagegen ist oft schnell wieder vorbei, wenn wir ihn nicht bewusst wahrnehmen.
Unser Gehirn achtet von Natur aus stärker auf Probleme und mögliche Gefahren. Das hatte ursprünglich eine wichtige Schutzfunktion. Für unseren heutigen Alltag bedeutet es aber oft: Das Negative bleibt hängen, während das Positive leicht untergeht.
Positive Momente bewusst wahrnehmen
Genau deshalb ist es wichtig, positive Emotionen nicht dem Zufall zu überlassen, sondern sie bewusst wahrzunehmen.
Damit ist nicht gemeint, dass du alles schönreden sollst. Es geht nicht darum, Probleme zu verdrängen oder immer positiv denken zu müssen. Schwierige Gefühle dürfen da sein. Sie haben ihre Berechtigung. Aber sie müssen nicht den ganzen Raum einnehmen.
Das Bild der kleinen roten Mohnblume auf dem Steinweg zeigt genau das: Auch wenn die Bedingungen nicht perfekt sind, kann etwas Schönes entstehen. Nicht immer sofort und nicht immer leicht, aber es ist möglich.
Der Blick auf das, was Kraft gibt
Im Coaching geht es häufig darum, den Blick wieder zu erweitern. Wenn du belastet bist, richtet sich deine Aufmerksamkeit oft automatisch auf das Problem. Du denkst darüber nach, was schiefgelaufen ist, was noch fehlt oder was alles passieren könnte. Das kann dazu führen, dass du deine eigenen Stärken, Fortschritte und Möglichkeiten kaum noch siehst.
Positive Psychologie setzt genau hier an. Sie fragt nicht nur: „Was ist gerade schwierig?“ Der Fokus liegt vor allem auf Fragen wie:
Was gibt mir Kraft?
Was funktioniert bereits?
Was tut mir gut?
Welche Ressourcen habe ich vielleicht aus dem Blick verloren?
Diese Fragen können helfen, wieder mehr innere Stabilität aufzubauen. Denn positive Emotionen sind nicht oberflächlich oder unwichtig. Sie können deine Resilienz stärken.
Resilienz bedeutet, mit Belastungen besser umgehen zu können.
Eine kleine innere Vorratsdose
Ein wichtiger Schritt dabei ist, positive Momente bewusster wahrzunehmen. Positive Momente kannst du sammeln wie eine kleine innere Vorratsdose: die Mohnblume auf dem Steinweg, ein schönes Gespräch, ein Moment Ruhe oder etwas, das dir Freude gemacht hat.
Wenn es später schwieriger wird, kannst du innerlich darauf zurückgreifen und dich daran erinnern, was dir Kraft gibt.
Du kannst das ganz einfach üben. Frage dich am Ende des Tages:
Was war heute gut?
Es muss nichts Großes sein. Vielleicht war es nur ein kurzer Moment. Aber genau diese Momente zählen. Je öfter du sie bewusst wahrnimmst, desto mehr trainierst du deinen Blick für das, was dich stärkt.
Coaching als Unterstützung
Coaching kann dich dabei unterstützen, solche Ressourcen wieder besser zu erkennen. Gemeinsam schauen wir darauf, was gerade schwierig ist, aber auch darauf, was dir Kraft gibt, welche Möglichkeiten du hast und welche kleinen Schritte für dich realistisch sind.
Denn Veränderung beginnt oft nicht mit einem großen Durchbruch. Manchmal beginnt sie mit einem kleinen Perspektivwechsel.
Auch unter schwierigen Bedingungen kann etwas wachsen. Vielleicht nicht sofort sichtbar. Vielleicht erst ganz klein. Aber daraus kann neue Stärke entstehen.
Wenn du dir dabei Unterstützung wünschst, freue ich mich über deine Nachricht. In einem kostenlosen Erstgespräch können wir gemeinsam besprechen, wie mein Coaching dich begleiten kann.
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